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RENOCELL VERARBEITUNG
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MAUERWERK AUF TRAGFÄHIGKEIT PRÜFEN
Um die Tragfähigkeit der Innendämmung zu gewährleisten, ist es notwendig den bestehenden Putz von so genannten Trennschichten wie Fliesen unf Tapeten zu entfernen. Lose Putzteile müssen entfernt werden. Nach einer groben Staubreinigung der Oberfläche kann mit den nächsten Arbeitsschritt begonnen werden. |
| Wandflächen im vorbereitetenRohzustand |
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ABKLEBEN VON WANDÖFFNUNGEN
Durch den feinen Wasser- Leim- Nebel ist es notwendig alle Wandöffnungen und sichtbaren Elementen mit einer Plane abzudecken. Ein nachträgliches Reinigung wird somit verhindert und der Verarbeiter kann problemlos alle Flächen sprühen. Sichtbalken im Deckenbereich müssen ebenfalls abgedeckt werden, sollten später im Wohnraum die Holzflächen sichtbar bleiben. Für das Verkleben der Fenster sind spezielle Putzbänder zu verwenden. |
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Mit Plane abgedecktes Fenster
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AUFSTELLEN DER FAULENZER
Durch des Aufstellen der Faulenzer können Wandneigungen ausgeglichen und die Flucht wieder im Lot hergestellt werden. Das anschließende Sprühen ermöglicht den Ausgleich vorhandener Wandunebenheiten. Die Faulenzer sind Eisenstangen mit Feder und werden einfach im Abstand von 90 cm versetzt. |
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aufgestellte Faulenzer
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SPRÜHVORGANG
Nun werden die einzeln Felder nach und nach ausgesprüht. Das Zellulose- Wasser- Leim- Gemisch wird direkt auf den Untergrund aufgetragen. In einem Arbeitsgang wird eine Schichtstärke von bis zu 20 cm hergestellt. Durch das nachträgliche Abfräsen wird die geforderte Schichtstärke erreicht. Das Wasser- Leim- Gemisch wird zuvor in einem 200 l Fass im Verhältnis 1:10 angemischt. Die Hochdruckpumpe befördert mit einem Ausgangsdruck von ca. 30 bar das Gemisch zur Düse, wo es durch die Düsen zu einem Nebel zerstäubt wird. Parallel befördert die Einblasmaschine die zerkleinerte Zellulose über den Förderschlauch zum Verarbeiter. Beim Sprühen ist darauf zu achten, das im 90° Winkel zur Wand der Auftrag erfolgt. Die Luftdurchflußmenge und die Taktfrequenz der Maschine steuert die Regelmäßigkeit der gesprühten Zellulose. Direkt nach dem Sprühvorgang bzw. noch während dessen kann mit dem Abfräsen der überstehenden Zellulose begonnen werden. |
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Detail Düse
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Verarbeiter beim Sprühen
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ABFRÄSEN
Mittels einer Abziehfräse wird die überschüssige Zellulose abgefräst. Unregelmäßige Stellen können hier noch nachgesprüht werden. Die Faulenzer dienen hier nun als Führungschienen für die Fräse.Das abfallende Material kann dann mit einem Besen zusammengekehrt und entweder über den Hausmüll entsorg werden, oder z.B. in den Dachraum für eine weitere Wiederverwendung eingebracht werden.Sobald zwei Felder fertig abgezogen wurden, können die Falenzer entfernt und die dadurch entstandenden Lücken ausgesprüht werden. Die überstehende Zellulose wird hier anschließend wieder abgefräst. Als Schiene dienen hier einfach Siebdruckplatten, die seitlich direkt an die Zellulose gestellt werden, wo bereits eine plane Oberfläche gefräst wurde. |
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Abfräsen der Zellulose
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Siebdruckplatten als Schienen
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verputzen
Nachdem die Innendämmung durchgetrocknet und ausgehärtet ist (Dauer zwischen ein bis zwei Wochen) kann mit dem Auftrag des Systemputzes begonnen werden. Der entwickelte Systemputz ist G4 tauglich und wird in 25 kg Säcken auf Paletten angeliefert.Nach der ersten Putzschicht wird am darauffolgenden Tag das Amierungsgewebe eingeschlemmt. Darauf folgt die letzte Putzschicht.Der Gesamt Putz hat dann eine Gesamtstärke von ca. 15 mm. Nach der Trocknung des Putzes können die Wände entweder mit einer Kalkfarbe weiterverarbeitet werden oder direkt mit der Systemfarbe für Innen (Silikat- oder Mineralische Dipersionsfarbe) ausgemalt werden. |
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aufgebrachtes Amierungsgewebe
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Detail Fensterleibungen
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